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Klimawandel & Klimaschutz

Klimawandel & Folgen.

Düsseldorfs Maßnahmen gegen die Klimakrise.

Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat sich das ambitionierte Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2035 klimaneutral zu werden. Um die Treibhausgasemissionen drastisch zu senken und die Stadt gleichzeitig gegen die unumkehrbaren Folgen der Erderwärmung abzusichern, verfolgt Düsseldorf eine Doppelstrategie aus konsequentem Klimaschutz (Mitigation) und vorausschauender Klimaanpassung (Adaptation). 

Die konkreten Folgen für Düsseldorf sind extreme Hizewellen, Trockenheit und Niedrigwasser im Rhein, Starkregen und Sturzfluten sowie Veränderungen der Tier- und Pflanzenwelt.

Durch Minderung der Emissionen sollen CO₂-Äquivalente gesenkt werden.

Gezielte Investitionen in Millionenhöhe in Infrastrukturen sollen Kühleffekte erzeugen sowie ein Schwammstadt-Konzept verfolgen, um Regenwasser vor Ort speichern zu können.

Irgendwann drängen sich Fragen auf, was diese beabsichtigten Maßnahmen denn wirklich bewirken können. Es ist zwar erstrebenswert, die klimaschädlichen Gase zu senken, aber diese werden durch Luftströmungen rund um den Globus forttransportiert. Der gewünschte Effekt wird erst in vielen Jahrzehnten eintreten können und nur dann, wenn auch in anderen Ländern der CO2-Ausstoß gesenkt wird.

Das sog. Schwammstadt-Konzept mit Anlage von Versickerungsgruben und Retentionsflächen für Regenwasser ist überregional notwendig, wird aber bei alleiniger Realisierung im Raum Düsseldorf nicht zu einer nennenswerten Verbesserung von Niedrigwasserständen im Düsseldorfer Rhein führen. 

Um Niedrigwasserstände des Rheins zu verringern, sind zukunftsweisende Maßnahmen in gesamten Einzugsgebiet des Rheins erforderlich.

Der Rhein ist die wichtigste Binnenwasserstraße in Europa. Niedrigwasserstände schränken das Transportwesen ein und  führen zu erheblichen wirtschaftlichen Schäden sowie zur Verschlechterung der Klimabilanz. 

Es ist daher dringend angeraten, die Wasserverfügbarkeit des Rheins über den gesamten Jahresverlauf zu optimieren. Möglich ist dieses aber nur, wenn mit zielführenden Verfahren und Maßnahmen die temporären Wasserspeicher des Rheins erhalten und möglichst verbessert werden. Dabei haben die Alpen mit den Gletschern und Schneefeldern einen nennenswerten Anteil an der Wasserzufuhr in Trockenperioden.